Zinn


Zinn ist der Menschheit schon sehr lange bekannt.

Zinn ist dem Menschen schon seit sehr langer Zeit bekannt und wird nach Schätzungen einiger Historiker seit mehreren Tausend Jahren abgebaut. Beispielsweise wird vermutet, dass im Taurusgebirge der Südtürkei bereits 3500 v. Chr. Zinn gefördert wurde. Des Weiteren finden sich Hinweise, dass das Metall Zinn auch im alten China schon vor ca. 3000-4000 Jahren in größeren Mengen abgebaut wurde. Auch die alten Ägypter kannten das Metall Zinn und förderten dieses ebenfalls in größerem Umfang.

Zinn war in der Bronzezeit sehr wichtig.

In der Bronzezeit stellte Zinn ein sehr wichtiger Rohstoff dar, da dieses, neben Kupfer, für die Herstellung von Bronze benötigt wurde. In manchen historischen Quellen wird das Metall Zinn sogar als Grund für die römische Besetzung Großbritanniens angegeben, da sich zu dieser Zeit in der Gegend des heutigen Cornwall enorme Zinnvorkommen befanden.

Zinn ist ein sehr weiches Metall mit einem entsprechend niederen Schmelzpunkt.

Zinn wird aus verschiedenen Erzen und Mineralien, wie beispielsweise Kassiterit und Stannit gewonnen. Bei Zinn handelt es sich um ein sehr weiches Metall, welches problemlos mit dem Fingernagel ritzen lässt. Aufgrund der Weichheit von Zinn besitzt dieses einen entsprechend niederen Schmelzpunkt.

Zinn wird bereits seit sehr langer Zeit für den Bau von Orgelpfeifen und für die Produktion von verschiedenen Haushalts- und Kunstgegenstände verwendet. Heutzutage kommt das enorm weiche Metall hauptsächlich bei der Produktion von sogenannten Weißblechen zum Einsatz, bei welchen es sich um verzinnte Eisenbleche handelt.