Wiederverwertung von Altmetallen


Altmetalle werden schon seit sehr langer Zeit wiederverwertet.

Die Wiederverwertung von Altmetallen wird von vielen Kulturen schon seit Hunderten von Jahren betrieben. Auch der Handel mit Altmetallen stellt schon sei sehr langer Zeit einen sehr lukrativen Wirtschaftszweig dar und existiert nicht erst, wie fälschlicherweise oft angenommen, seit der Industrialisierung.

Gerade in der heutigen Zeit, in der die Rohstoffe immer knapper werden und der Umweltschutz eine sehr wichtige Rolle in unserem täglichen Lebens einnimmt, sind die Recyclingverfahren für Altmetalle wichtiger denn je. Teilweise gestalten sich die Wiederverwertungsverfahren für Metalle um einiges günstiger bezüglich der Kosten für die Neuproduktion dieser und die Schadstoffbelastung für die Umwelt ist bei den Recyclingverfahren um einiges geringer, als bei der Neugewinnung der Metalle, was diese Wiederverwertungsverfahren ungemein wertvoll macht.

Eisen oder Nicht-Eisen.

Bei den Wiederverwertungsverfahren für Altmetall wird grundsätzliche zwischen eisenhaltigen Metallen und Nicht-Eisenmetallen unterschieden. Altmetall, welches hauptsächlich aus Eisen besteht, wird in den meisten Fällen für die Stahlproduktion verwendet. Andere Altmetalle, wie beispielsweise Kupfer wird in erster Linie für die Produktion von Kabel eingesetzt. Gold und Silber finden nicht selten Anwendung in der Produktion von Leiterplatinen und Elektrogeräten.

Altmetalle können nicht nur einmal wiederverwertet werden.

Bei den verschiedenen Metallen handelt es grundsätzlich um mineralische Produkte. Daher können Altmetalle theoretisch immer wieder erneut wiederaufbereitet werden, ohne dass sich dabei ein gravierender Qualitätsverlust des entsprechenden Metalls bemerkbar macht. Auch dieser Umstand macht die Wiederverwertungsverfahren für Altmetalle so ungemein wertvoll. Selbst das Altmetall, welches sich im Elektronikschrott aus Haushaltsgeräten oder ähnlichen Produkten befindet, kann in der Regel extrahiert und wiederverwertet werden.