Sichere Geldanlagen während der Finanzkrise


Wer die aktuellen Finanznachrichten aufmerksam verfolgt, der sieht: Noch-Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, CDU, spricht inzwischen davon, dass die Bankkunden mehr und mehr in Haftung genommen werden sollen. Da ist keine Rede mehr von einer uneingeschränkten Einlagensicherung. Stattdessen werden neue Begriffe wie die „Haftungskaskade“ eingeführt und mit sogenannten Bankenrettungen in Zypern und Griechenland tritt ein Gewöhnungseffekt ein: Kundeneinlagen bei Banken sind nicht mehr sicher. Deshalb lohnt sich die Suche nach sicheren Geldanlagen, deren Wert nicht so willkürlich wie der Wert des Bargeldes festgelegt wird.

Die Geldanlage sollte unabhängig von der Bargeldmenge sein

Alle klassischen Bankeinlagen wie Festgelder, Tagesgelder und festverzinsliche Wertpapiere sind leider nicht gegen Inflation und eine Ausweitung der Geldmenge gesichert. Deshalb beginnt die sichere Geldanlage dort, wo Substanzwerte wie Grundstücke oder Immobilien oder Fabriken eine bedeutende Rolle spielen. Bisher erwiesen sich bei allen Verwerfungen die Aktien großer, weltweit operierender Unternehmen als sicherer Hafen. Denken Sie beispielsweise an die konservativen Aktien der Nahrungsmittelindustrie, Getränkeherstellung, Konsumgüterindustrie: Hier wird eine starke Marke weltweit Angeboten und der Bedarf ist einigermaßen konjunkturabhängig. Zudem bieten die jüngsten Spielereien mit Endpreisen und Packungsgrößen ein erhebliches Gewinnsteigerungspotenzial. Sehen Sie sich dabei die historische Entwicklung des Aktienkurses und auch das Kurs-Gewinn-Verhältnis bzw. die Dividendenrendite detaillierter an.

Edelmetall als jahrtausendealtes Wertaufbewahrungsmittel

Ein anderes Wertaufbewahrungsmittel erlebt gerade eine Renaissance: Geldanlage in Gold und Silber. Dies liegt zum einen daran, dass Gold und Silber eine jahrtausendealte Faszination besitzen. Darüber hinaus haben die Väter und Mütter der heutigen Investoren gute Erfahrungen mit Gold und Silber erlebt: Viele hatten Münzen und Barren in kleinen Stückelungen und konnten so die Restriktionen nach der Währungsreform umgehen und das Edelmetall in die dann gültige neue Währung umtauschen. Wichtig ist dabei, dass die Geldanlage sich am Materialwert orientiert: Also nicht in eine seltene Sammlermünze oder ein seltenes Motiv investieren, sondern in eine Edelmetall-Anlage, die sich am Goldpreis orientiert.

Wer seine Geldanlage dann in unterschiedliche Formen der Geldanlage investiert und bei Aktien die Weltmarktführer aus verschiedenen Regionen auswählt, der sichert sich international bestmöglich gegen die Ereignisse des vierten Quartals 2013 und des neuen Jahres 2014 ab.